Aus psychologischer Sicht mag es ja stimmen, dass es in irgendeiner Weise Vorteile hat, wenn man sein Leid oder auch seine Freude mit anderen teilt.
Ich weiß garnicht genau, wann es angefangen hat mich tierisch zu nerven, aber fest steht, genau das tut es.
Neulich hatten wir mal die Diskussion ob Internet ein rechtsfreier Raum sei, um Gottes Willen. Und deshalb sollte auch nicht jeder das Recht haben hier frei rumzumüllen.
Genau genommen zählt dieser und unzählige weitere Blogs wahrscheinlich auch eher zu der Kategorie überflüssig, aber, ich finde hier wird niemand dazu gezwungen sich was durchzulesen.
Was ist mit all dem non-sense Kram: Angefangen bei Twitter, was nett ist, aber allzu oft in seiner Funktion mißbraucht wird, irgendwelche Ist-gerade..., was bitte soll Buschfunk sein? Die neue Generation des Nervensägens? Nur weil facebook so etwas ähnliches hat, es ist nicht informativ, es bringt keinem was, es nervt schlicht!
Es will doch keiner wissen, was man in der Zeit macht, von der man selbst nicht weiß, was man mit ihr anfangen soll...
Keinen, absolut niemanden interessiert es.
Und aus diesen Gründen bin ich der Meinung, der ganze Mist stört mehr, als dass er Positives an sich hat.
Ok, manchmal, geb ich zu, kann es interessant sein, auf welche Party man zum Beispiel geht, dann kann man je nach Beliebtheit hingehen oder fernbleiben, das ist nützlich. Aber ob man schwitzt, gerade pisst, anderes derartiges tut, schläft oder nur gammelt, das interessiert nicht.
In einem Blog kann man wenigstens kommentieren, was man liest.
Bei einem ist gerade ist man nicht gewillt zu sagen: Information nicht erwünscht.
Also ich finde diese ganzen Dinge, wie gesagt, nahezu nutzlos und überflüssig, aber vielleicht gehen sie ja auch wieder so schnell, wie sie kamen...